Datenschutz für den Safari-Webbrowser

Wer sich mit Apples Webbrowser Safari im Internet bewegt, hinterlässt viele Spuren. Wen das stört, der kann mit einigen Erweiterungen auf datenschutzfreundliche Safari gehen. Empfehlenswert sind:

  • Ghostery: zeigt an, welche Nutzer-Trackingsysteme die gerade besuchte Website nutzt. Sehr anschaulich. Gerade bei den großen Portalen ist die Zahl der gleichzeitig eingesetzten Systeme manchmal beeindruckend. Mit der Erweiterung lässt sich die Erfassung des eigenen Nutzerverhaltens auch unterbinden.
  • Safari Cookies: ermöglicht das automatische Löschen oder Ablehnen von Cookies, mit denen Websitebetreiber Informationen über Ihr Nutzerverhalten speichern können.
  • disconnect: Über Module auf Websites Dritter erfassen auch Soziale Netzwerke wie facebook Ihr Nutzerverhalten im Internet. Dies erschwert oder unterbindet diese Erweiterung.
  • AdBlock: Wenn Ihnen die vielen Werbeeinblendungen auf manchen Sites auf die Nerven gehen, hilft diese Erweiterung.

Alle Erweiterungen lassen sich leicht installieren. Bei Problemen einfach ein Kommentar hinterlassen.

Noch mehr Safari-Erweiterungen – auch zu anderen Themengebieten – finden sich im Verzeichnis bei Apple.

Ohne AirPrint-Drucker von iPhone und iPad drucken

Druckericon mit Pfeil von oben und Text AirPrint

Will man von einem iPhone oder iPad aus drucken, braucht man einen AirPrint-tauglichen Drucker. Und so einen haben die wenigsten. Wer einen Mac sein eigen nennt, kann diesen als Durchgangsstation (Proxy) nutzen. Dazu den AirPrint Activator (Kostenlos, Autor bittet um Spende) installieren, und schon lassen sich die dort angeschlossenen oder die über das Netzwerk erreichbaren Drucker auch vom iOS-Gerät aus nutzen. Sehr nett.

Vorschau auf Messages

Programm-Icon, zwei Sprechblasen

Bei der kommenden Betriebssystem-Version, die Apple jüngst für den Spätsommer angekündigt hat, wird iChat durch das neue Programm Messages ersetzt werden. Dieses gibt es bereits jetzt für alle Macs mit OS X Lion (10.7) als kostenfreie Beta-Version zum Download. Das Spannende daran: Messages ermöglicht den Austausch von kostenfreien Kurzmitteilungen mit iMessage auf iOS-Geräten wie iPad oder iPhone. Und: wer eine Unterhaltung auf dem Mac begonnen hat, kann sie unterwegs mit dem iPhone nahtlos fortsetzen. Außerdem werden auch AIM, Yahoo!, Google Talk, and Jabber-Konten unterstützt.

Mac-Trojaner

Von einer scheinbaren Vorstudie eines Mac-Trojaners berichtete die Tage Mac & i. Der Trojaner verhält sich auf den ersten Blick wie eine normale PDF-Datei, kann aber im Hintergrund eine Backdoor-Software herunterladen, die dann den eigenen Rechner angreifbar macht.

Bisher waren wir Mac-Anwender weitgehend verschont von Viren, Würmern und anderem Getier. Mit der zunehmenden Verbreitung der Apple-Rechner wächst die Gefahr, dass Mac OS X ein interessantes Umfeld für derlei wird.

Wer dem schon einmal vorbeugen will, dem sei ClamXav empfohlen. Diese OpenSource-Freeware hält die Macs sauber, selbst von Windows-Viren. Und läuft sogar auch schon unter der neusten Betriebssystemversion 10.7 Lion.

Update: Apple hat den Trojaner in seine Datenbanken aufgenommen, die von Mac OS X 10.6 (Snow Leopard) und 10.7 (Lion) abgefragt werden. Macs mit diesen Systemen haben also ein Problem weniger. Die Sinnhaftigkeit von ClamXav hat sich damit natürlich nicht grundsätzlich erledigt.

Steuererklärungssoftware jetzt auch für Mac OS X

Für Windows gibt es viel mehr Software, als für Mac OS X. Nur gibt es alles, was man braucht auch für den Mac, und das meistens schöner und besser zu benutzen (ein Vorurteil, was einer Überprüfung stand hält). Nur für eine Sache habe ich mit Parallels Windows auf meinem Mac anwerfen müssen: für die Steuererklärung. Da gab es noch nie eine solide,  umfassende und gute bedienbare Lösung. In diesem Jahr ist es damit endlich vorbei: Im Herbst erscheinen die beiden Platzhirsche  Wiso/Buhl Data und Steuer-Spar-Erklärung/Akademischen Arbeitsgemeinschaft  auch in einer Mac-Version. Vor einigen Jahren hatte ich beide getestet und fand die Steuer-Spar-Erklärung deutlich besser zu handhaben. Dort ging es gerade auch problemlos, das verbilligte Abo auf die Macversion umzustellen. So, und jetzt noch Windows von der Platte löschen – und das Parallels-Update für Mac OS X 10.7 kann ich mir auch sparen. Wenn die Steuersoftware im November erschienen ist, bringe ich einen kurzen Testbericht.

Softwareaktualisierung anwerfen

Apple hat vor kurzem das fünfte Sicherheitsupdate dieses Jahres veröffentlicht, sowohl für Mac OS 10.6 (Snow Leopard) als auch für das noch frische 10.7 (Lion). Hintergrund ist die Kompromittierung von DigiNotar, einer Vergabestelle für SSL-Zertifikate – mehr Infos bei heise security.
Zur Installation des Updates muss man einfach im Apple-Menü links oben den Punkt „Softwareaktualisierung …“ aufrufen. Der Rest erklärt sich von selbst.
Da es nicht das letzte (Sicherheits-)Update sein wird, lohnt es sich, automatisch nach neuen Updates suchen zu lassen. Die Option dafür findet sich in den Systemeinstellungen unter dem Punkt Softwareaktualisierung und nennt sich „Planmäßige Überprüfung“. Hier kann man dann ein Intervall wie täglich oder wöchentlich wählen.